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29. Juni 2026
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Die Europäische Kommission nimmt an den Hubject Spring Tech Days 2026 teil, während die Branche die Interoperabilität gemäß ISO 15118-20 in der Praxis testet
BERLIN, 29. Juni 2026. Hubject, der weltweit führende Anbieter für eMobilität , hat die wegweisenden „Spring Tech Days 2026“ erfolgreich abgeschlossen, bei denen hundert hochrangige Entscheidungsträger aus dem gesamten Ökosystem der Elektrofahrzeug-Ladeinfrastruktur zu drei intensiven Tagen des strategischen Austauschs zusammenkamen. Da sich die Branche derzeit an einem entscheidenden Wendepunkt befindet – die Umsetzung des AFIR-Delegationsrechtsakts zu Normen und der ISO 15118-20 setzt neue Maßstäbe für die Interoperabilität –, festigte die Veranstaltung Hubjects Rolle als treibende Kraft, die die Branche vorantreibt.
Die Veranstaltung begann mit einer Sitzung zum Thema „Regulierungsumfeld“ unter der Leitung von Saki Gerassis, Referentin für Politik und Daten bei der Europäischen Kommission, und bot der Branche damit eine seltene Gelegenheit, sich direkt mit der Europäischen Kommission über die praktischen Auswirkungen der Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) auszutauschen. Während der Sitzung wurden die regulatorischen Ziele und der Geltungsbereich der AFIR erörtert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Ansatz der Kommission zur Standardisierung im Rahmen der Verordnung sowie auf der für Ende 2026 geplanten gezielten Überprüfung lag. Die Sitzung verdeutlichte zudem das Ausmaß des derzeit stattfindenden Wandels: Mittlerweile sind fast 14 Millionen batterieelektrische und Plug-in-Hybridfahrzeuge auf den Straßen der EU unterwegs, unterstützt durch über 1,2 Millionen öffentliche Ladestationen.
„Wir stehen vor einem komplexen Wandel und müssen branchenübergreifend zusammenarbeiten. Dieser Wandel erfordert ein völlig neues Denken. Die Gesetzgebung soll für Rechtssicherheit sorgen. Das Ziel ist es, eine gemeinsame Grundlage zu schaffen. Wir werden weitere Anpassungen benötigen, sobald das Ökosystem seine Lücken schließt – entsprechend der Entwicklung und Weiterentwicklung der Standards.“ Saki Gerassis, Referentin für Politik und Daten, Europäische Kommission
Neben dem Hauptprogramm hielt die EU STF PKI Ecosystem CTL Interoperability Working Group eine Sitzung vor Ort ab, bei der die regulatorischen Vorgaben in umsetzbare nächste Schritte umgesetzt wurden. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe tauschten sich direkt mit Branchenkollegen aus, um die Lücke zwischen der Entwicklung europäischer Standards und der praktischen Umsetzung von Plug&Charge zu schließen – und erzielten dabei eine konkrete Einigung über die Anforderungen an ein offenes, neutrales PKI-Ökosystem, das den gesamten europäischen Markt bedienen kann.
Das technische Highlight der Veranstaltung fand in der Hubject-Testanlage statt, wo die Teilnehmer zwei parallel laufende Ladevorgänge an einer einzigen Ladestation miterleben konnten. Auf der einen Seite wurde die Plug&Charge-Authentifizierung gemäß ISO 15118-2 demonstriert, während auf der anderen Seite die Norm ISO 15118-20 in Kombination mit bidirektionalem Laden im dynamischen Modus und vollständiger OCPP 2.1-Integration gezeigt wurde.
Hubject nutzte die Veranstaltung zudem, um ein neues Dienstleistungsportfolio gemäß ISO 15118-20 vorzustellen, das darauf abzielt, Unsicherheiten bei der Einhaltung der Vorschriften zu beseitigen. Das Angebot umfasst eine maßgeschneiderte Beratungs- und Roadmap-Phase, praktische Unterstützung bei der Umsetzung sowie unabhängige Zertifizierungsprüfungen in der Hubject-Prüfeinrichtung. Das Ergebnis ist ein Konformitätsnachweis, den Betreiber, Fahrzeughersteller und Hersteller von Ladestationen nutzen können, um Vertrauen bei Partnern und Aufsichtsbehörden gleichermaßen aufzubauen.
„ISO 15118-20 ist nicht nur die nächste Version einer technischen Norm – sie ist das Fundament, auf dem das gesamte offene Smart-Charging-Ökosystem der Zukunft aufgebaut werden wird. Diese Woche hat das unbestreitbar gemacht. Wir haben gesehen, wie ISO 15118-2 und ISO 15118-20 nebeneinander an derselben Ladestation liefen, wir haben direkt von der Europäischen Kommission erfahren, welche Anforderungen an die Konformität gestellt werden, und wir hatten die Entscheidungsträger im Raum, die dies in die Realität umsetzen werden. Nichts davon geschieht isoliert. Es geschieht, weil die richtigen Partner an einem Strang ziehen, in die gleiche Richtung gehen und bereit sind, die harte Arbeit gemeinsam zu leisten. Bei Hubject ist es genau unsere Aufgabe, diese Abstimmung – technisch, wirtschaftlich und regulatorisch – voranzutreiben.“ Christian Hahn, CEO Hubject
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Über Hubject
Hubject vereinfacht das Laden von Elektrofahrzeugen. Über seine eRoaming-Plattform „intercharge“ verbindet der eMobilität Ladestationsbetreiber (CPOs) und eMobilität (eMSPs), um einen standardisierten Zugang zur Ladeinfrastruktur zu ermöglichen. Hubject betreibt das weltweit größte anbieterübergreifende Ladenetzwerk, das über 1.100.000 Ladepunkte und mehr als 3.500 B2B-Partner in über 75 Ländern miteinander verbindet. Hubject ist zudem führend in der Plug&Charge-Technologie und nutzt die Normen ISO 15118-2 und -20, um sichere und nahtlose Ladeerlebnisse für Elektrofahrzeuge zu ermöglichen. Als erstes eMobilität erhielt Hubject über seine Tochtergesellschaft Hubject Financial Services eine Lizenz als Zahlungsinstitut von der BaFin.
Medienkontakt
Stuart Barnes stuart.barnes@hubject.com
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